Nachdem wir uns am Morgen mit Kaffe gestärkt haben., sind wir weiter Richtung Norden unterwegs. Damit wir mehr mobile Daten haben kaufen wir uns ein französisches SIM-Kärtli. Eigentlich hätten wir auch gerne unsere grosse Campingaz-Gasflasche getauscht, doch leider war die, die im Gestell war schon leer. So machten wir uns auf den Weg zu der Festung.
Die Führung auf Deutsch haben wir vorgängig reserviert, wir wussten nicht so genau, ob es sonst noch Platz hat.
Ausgerüstet mit Jacken und langen Hosen starten wir in die Festung, die das ganze Jahr im Innern nur 12°C hat. Eine Wohltat nach der Hitze draussen. Auf der Fahrt mit der Bahn ist uns dann doch etwas kalt, aber einen kurzen Rundgang draussen, lässt uns die Kühle wieder gerne ertragen. Draussen können wir den Geschützturm, der noch funktioniert in Aktion sehen.
Die Festung ist riesig, aber nicht mehr alles zugänglich, da einiges gesprengt oder bombadiert wurde.
Der Strom für die Maschinen und Licht wird direkt in der Festung mit einem Dieselgenerator hergestellt.
Es ist die erste und zweitgröste Festung der Maginol-Linie die erbaut wurde und hatte noch so einige Kinderkrankheiten. Sehr eindrücklich erzählt die Führerin uns, wie die Soldaten in der Festung gelebt haben und dass es während dem Sitzkrieg langweilig gewesen sei. Dass der Test mit den Feuer vor der Festung negativ ausgefallen ist und die Soldaten dann auch drinnen hätten Gasmasken tragen müssen, bei einem Angriff.
Wer sich für den 2. Weltkreig interessiert, für den lohnt sich die Besichtigung, die ca. 2 1/2 Stunden dauert.
Video vom Dieselgenerator, Geschützturm in Aktion und der Bahnfahrt in der Festung
















